Es gibt Fragen, die stellen wir in einem Beratungsgespräch immer als Erstes.
Noch vor Menü, Dekoration oder Dessertideen.

Und sie lautet:

„Gibt es Allergien oder Unverträglichkeiten?“

Nicht, weil wir neugierig sind.
Sondern weil es sonst… sagen wir mal… unschön enden kann.

Denn während manche Gäste nach dem Essen sagen:
„Oh, ich habe zu viel gegessen.“

sagt ein Allergiker im schlimmsten Fall:
„Oh… ich hätte das lieber nicht essen sollen.“

Und genau deshalb nehmen wir dieses Thema sehr ernst.

 

Die Klassiker unter den Allergien

Im Catering begegnen uns immer wieder ähnliche Themen:

  • Laktose
  • Gluten
  • Nüsse
  • Ei

Klingt erstmal nach einer langen Liste an Verboten – ist es aber eigentlich gar nicht.

Denn heutzutage kann man unglaublich viel ersetzen oder anpassen.

  • Laktose? → pflanzliche Alternativen
  • Nüsse? → einfach weglassen oder ersetzen
  • Gluten? → kreativ werden mit Maismehl, Reis oder anderen Alternativen
  • Ei? → je nach Gericht austauschbar oder vermeidbar

Das Wichtigste ist nur: Wir müssen es vorher wissen.

 

Buffet-Beschriftung: Kleine Schilder, große Wirkung

Eine einfache, aber sehr wertvolle Lösung sind Buffetbeschriftungen.

Dort steht zum Beispiel:

  • enthält Gluten
  • enthält Ei
  • enthält Nüsse
  • laktosefrei

Für Allergiker ist das ein riesiger Unterschied.

Statt nervös zu fragen oder vorsichtig alles zu meiden, können sie einfach sehen:

„Ah, das darf ich essen.“

Das ist mehr als Information.
Es ist eine Wertschätzung gegenüber dem Gast.

 

Eine Braut, die wir nie vergessen werden

Letztes Jahr hatten wir eine Braut mit wirklich vielen und komplizierten Allergien.

Und zwar so vielen, dass sie uns beim ersten Gespräch sagte:

„Ich kann eigentlich nie draußen essen gehen.“

Für sie war deshalb ihre Hochzeit ein ganz besonderer Moment.
Sie wollte an diesem Tag endlich einmal alles essen können, ohne Angst zu haben.

Also haben wir erstmal etwas angefordert, das fast wichtiger war als der Ablaufplan:

eine vollständige Allergieliste.

Und diese Liste… habe ich gefühlt studiert wie ein Prüfungsstoff.

Wir sind jedes Gericht durchgegangen, das sich das Brautpaar gewünscht hatte.

Dann haben wir geprüft:

  • Welche Zutaten sind enthalten?
  • Welche könnten eine Reaktion auslösen?
  • Was kann ersetzt werden?
  • Was muss komplett verändert werden?

Manche Rohstoffe wurden ausgetauscht.
Manche Rezepte wurden komplett neu gedacht.

Eine echte Herausforderung – aber auch eine sehr besondere Aufgabe.

 

Ein kleiner Catering-Nebeneffekt

Irgendwann sagte der Bräutigam lachend zu mir:

„Ich glaube, Sie kennen die Allergieliste inzwischen besser als ich.“

Und ehrlich gesagt…
hatte er wahrscheinlich recht.

Bis heute könnte ich diese Liste wahrscheinlich noch auswendig aufsagen.

 

Der Hochzeitstag

Am Hochzeitstag selbst, nachdem wir das Buffet aufgebaut hatten, hatte ich nur einen Gedanken im Kopf:

Bitte, bitte keine allergische Reaktion.

Während alle Gäste entspannt gegessen haben, habe ich innerlich nur gehofft:

  • kein Bauchweh
  • keine Reaktion
  • kein Notfall

Und dann kam irgendwann die Braut vorbei, lächelte und sagte:

„Ich kann endlich alles essen.“

Das war der Moment, in dem wir wussten:

Der ganze Aufwand hat sich gelohnt.

 

Allergien sind kein Problem – wenn man sich kümmert

Ja, Allergien machen die Küchenplanung manchmal etwas komplizierter.

Man muss genauer hinschauen.
Rezepte prüfen.
Zutatenlisten lesen.

Aber unmöglich ist es fast nie.

Und wenn am Ende jemand auf einer Feier einfach entspannt essen kann, obwohl er das sonst nie kann…

… dann ist das eigentlich genau der Grund, warum wir diesen Job lieben.

Denn gutes Catering bedeutet nicht nur leckeres Essen.

Sondern auch:
dass sich jeder Gast sicher und willkommen fühlt. 🍽️✨

 

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