Stellt euch eine Hochzeit vor. Der Abend ist warm, irgendwo spielt Musik, Gäste stehen lachend um kleine Stehtische – und plötzlich kommt das Dessert.

Aber nicht in einem Glas.
Nicht in einer Schale.
Nicht auf einem Teller.

Sondern in einer halben Zitrone.

Die Gäste schauen erst kurz irritiert, dann neugierig – und spätestens beim ersten Löffel passiert das, was wir beim Catering am liebsten sehen:

Alle reden über das Dessert.

Willkommen in der Welt des nachhaltigen Erlebniscaterings.

 

Was ist nachhaltiges Erlebniscatering?

Der Begriff klingt erstmal groß – die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach:

Essen soll nicht nur schmecken, sondern auch ein Erlebnis sein.
Und gleichzeitig möchten wir dabei so ressourcenschonend wie möglich arbeiten.

Nachhaltiges Erlebniscatering bedeutet also:

  • kreative Präsentationen
  • weniger Müll
  • bewusste Zutatenverwendung
  • clevere Ideen, um Lebensmittel vollständig zu nutzen
  • und kleine Wow-Momente für die Gäste

Denn mal ehrlich:
Wenn Menschen sich später an ein Event erinnern, dann selten daran, wie der Teller aussah.

Sie erinnern sich daran, was sie überrascht hat.

 

Unser Zitronen-Dessert: Ein kleiner nachhaltiger Star

Vor etwa zwei Jahren kam ein Brautpaar mit einer Idee zu uns:
Die Hochzeit sollte ein mediterranes Konzept haben – viel Sonne, leichte Speisen, Urlaubsgefühl.

Und dann kam der Wunsch:

„Könnte man ein Dessert vielleicht in einer Zitrone servieren?“

Challenge accepted.

Also haben wir experimentiert, getestet und probiert – und irgendwann stand die Idee fest:

Limoncello Crème Brûlée in einer ausgehöhlten Zitrone.

Die Zitrone wird halbiert, ausgehöhlt und zur natürlichen Dessertschale.
Darin servieren wir die Crème Brûlée – frisch karamellisiert, leicht zitronig, wunderbar sommerlich.

Aber damit hört die Geschichte nicht auf.

Der ausgehöhlte Zitroneninhalt landet natürlich nicht im Müll.
Daraus kochen wir einen hausgemachten Zitronensirup, aus dem später unsere Limonade entsteht.

Und genau dieser Sirup wird wiederum auch im Dessert selbst verwendet.

Das Ergebnis:

  • nachhaltig
  • komplett durchdacht
  • und ein absoluter Hingucker auf jedem Event

Übrigens: Beim Entwickeln haben wir das Brautpaar aktiv eingebunden.
Ich habe drei verschiedene Dessertvarianten entwickelt – und das Paar durfte entscheiden, welches Rezept gewinnt.

Das Gewinnerrezept?

Ist heute ein Bestseller auf unserer Speisekarte.

 

Nachhaltigkeit kann auch kreativ sein

Nachhaltigkeit bedeutet im Catering übrigens nicht nur „weniger Plastik“.

Es bedeutet vor allem: kreativ denken.

Einige Caterer gehen dabei richtig weit – zum Beispiel indem sie Kohlrabis aushöhlen und darin Suppen servieren.

Ja, das ist in der Produktion ziemlich aufwendig.
Aber es zeigt wunderbar, wie Essen plötzlich zu einem Erlebnis wird.

Und genau darum geht es.

Der Gast soll denken:

„Das habe ich ja noch nie gesehen.“

 

Weniger Plastik, mehr Ideen

Ein großer Teil nachhaltigen Caterings passiert übrigens hinter den Kulissen.

Zum Beispiel bei der Frage: Worin servieren wir eigentlich?

Wir versuchen deshalb möglichst:

  • kein Einwegplastik zu verwenden
  • Mehrweggeschirr anzubieten
  • Alternativen wie Bambusgeschirr einzusetzen
  • Dekoration und Präsentation wiederverwendbar zu planen

Das klingt simpel – macht aber auf großen Veranstaltungen einen enormen Unterschied.

 

Was passiert mit den Resten?

Ein Thema, das im Catering oft unterschätzt wird: Buffetreste.

Viele Gäste wissen gar nicht:
Als Caterer dürfen wir übrig gebliebenes Essen vom Buffet in der Regel nicht wiederverwenden. Es müsste also entsorgt werden.

Und das tut ehrlich gesagt jedes Mal ein bisschen weh.

Deshalb bieten wir unseren Kunden immer an:

Behalten Sie die Reste.

Wir stellen gerne Behälter zum Einpacken bereit, sodass Gäste sich etwas mit nach Hause nehmen können – oder das Brautpaar am nächsten Tag noch einmal gemütlich vom Hochzeitsbuffet essen kann.

Und ganz ehrlich:
Ein Frühstück am nächsten Tag mit den Resten vom Hochzeitsbuffet ist eigentlich fast genauso schön wie die Hochzeit selbst.

 

Nachhaltigkeit darf auch Spaß machen

Nachhaltiges Catering bedeutet nicht Verzicht.

Es bedeutet besser nachdenken.

  • Wie können wir Zutaten vollständig nutzen?
  • Wie können wir Verpackung vermeiden?
  • Wie können wir Speisen so präsentieren, dass sie in Erinnerung bleiben?

Wenn dabei dann noch Desserts in Zitronen entstehen, Suppen in Gemüse serviert werden und Gäste begeistert Fotos machen…

… dann wissen wir:

Nachhaltigkeit kann verdammt lecker sein. 🍋🌿🍽️

Bereit für ein Geschmackserlebnis?

Bereit für ein Geschmackserlebnis?

Kontaktieren Sie uns jetzt und lassen Sie uns gemeinsam Ihr perfektes Catering-Erlebnis gestalten.